
Mein Gott! Das alte Jahr ist noch gar nicht ganz zu Ende, da ist das neue Jahr schon wieder eine Woche alt. Sylvester in Melbourne war super. Auch hier gibt es Feuerwerk, aber die Australier haben ihre Lehre aus den Erfahrungen gezogen, die sie mit Feuerwerk gemacht haben.
Während man in Deutschland um die Sylversterzeit immer wieder das Gefühl hat, man liegt vor Breslau im Schützengraben und die Granaten kommen von allen Seiten geflogen, passiert nichts dergleichen in Australien. Jedoch, vor nicht allzu langer Zeit war es auch hier Gang und Gäbe, dass der Australier sich mit allerlei Feuerwerk eindeckte und das neue Jahr mit Knall und Peng und Zisch einläutete. Jedenfalls der Teil, der sowas in seinem Ethnischen Ursprungsland auch gemacht hat. Der Engländer, der Ire und der Schotte haben das ja noch nie so gehabt, mit dem Feuerwerk. Soweit ich weiss ist das Feiern des neuen Jahres bei den Insulanern eher zu vergleichen mit einem Treffen zu Tee und Gebäck. Naja, wer hat auch schon Lust bei Häggies oder wie das Zeugs heisst und Plumpudding, mit lauwarmem Bier zu feiern. Da wird die Feierlaune ja schon im Keim erstickt. Man könnte meinen der Engländer geht zum Feiern in den Keller, damit niemand sieht wie er seine Contenance verlieren.
Während man in Deutschland um die Sylversterzeit immer wieder das Gefühl hat, man liegt vor Breslau im Schützengraben und die Granaten kommen von allen Seiten geflogen, passiert nichts dergleichen in Australien. Jedoch, vor nicht allzu langer Zeit war es auch hier Gang und Gäbe, dass der Australier sich mit allerlei Feuerwerk eindeckte und das neue Jahr mit Knall und Peng und Zisch einläutete. Jedenfalls der Teil, der sowas in seinem Ethnischen Ursprungsland auch gemacht hat. Der Engländer, der Ire und der Schotte haben das ja noch nie so gehabt, mit dem Feuerwerk. Soweit ich weiss ist das Feiern des neuen Jahres bei den Insulanern eher zu vergleichen mit einem Treffen zu Tee und Gebäck. Naja, wer hat auch schon Lust bei Häggies oder wie das Zeugs heisst und Plumpudding, mit lauwarmem Bier zu feiern. Da wird die Feierlaune ja schon im Keim erstickt. Man könnte meinen der Engländer geht zum Feiern in den Keller, damit niemand sieht wie er seine Contenance verlieren.
Ganz anders der Festlandeuropäer. In Deutschland zum Beispiel: Ich kann mich noch gut an Sylvester 1973 erinnern, als Tony Marschall überall auf den Sylvesterfeiern den Vogel abgeschossen hat. HO-JA-HO-JA-HOOO, mit Luftschlangen, Tischfeuerwerk, Pfirsich Bowle und Käseigel. So war das in Deutschland damals, aber wie der Grieche oder der Franzmann feiern, dass kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Der Franzose hört ja Chanson, aber ob man zu solcher Musik feiern kann? Ich weiss ja nicht. Schwermütig werden und in sein Glas weinen hat ja auch nicht wirklich etwas mit Ausgelassenheit zu tun. Ob Jacques Brel wohl mal „Schöne Maid“ gehört hat und dann, mit seiner Muse, Polonaise durch die Chansoniere getanzt hat?
Italien hingegen ist ja auch ein Land der Lebenslust. Der Italiener ist ja eher heissblütig. In Neapel wird ja auch Sylvester gefeiert wie in Hamburg. Ars Vivendi sag ich immer.
Jedenfalls, um noch mal auf die Knallerei zurückzukommen, wie ich bereits erwähnte, Feuerwerk gibt es jetzt in Australien seit ein paar Jahren nicht mehr, für Otto Normalverbraucher. Während sich in Deutschland Papa und seine Jungs ordentlich einen in den Rachen schmeissen und dann alle Jahre wieder zu Mitternacht die Gliedmassen wegsprengen und die Krankenhäuser damit beschäftigt sind Stümpfe zuzunähen, ist auch hier alles blau wie Hulle, aber man kann sich wenigstens nichts wegsprengen, gibt ja nix zu kaufen.
Anders sieht es aber bei den Exilchinesen in Australien aus. Die sind ja quasi die Ausnahme von der Regel. Der Chinese feiert sein Neujahrsfest etwas später im Jahr. Das geht dann aber ohne Rücksicht auf Verluste.
Gefangene werden nicht gemacht und dann ist aber Feuerwerk den ganzen Tag in den ethnischen Brennpunkten der australischen Metropolen, in denen der Chinese zuhause ist.
Kann man ja auch verstehen. Erst mal besaufen sie sich nicht so fuerchterlich wie der Europäer - die mögen ja weder Alkohol noch Käse - und dann haben sie ihr Feuerwerk ja auch viel besser unter Kontrolle. Das wird denen ja quasi in die Wiege gelegt, die nehmen das ja praktisch mit der Muttermilch auf, also nicht das Feuerwerk, aber den verantwortungsvollen Umgang mit den Knallern und Raketen. Und dann haben sie ja auch noch andere Sachen, die sie unheimlich gern machen. So Sachen, wie mit dem Papierdrachen durch die Fussgängerzonen rennen und dabei einen heiden Radau zu machen oder den ganzen Tag Teller jonglieren. In Box Hill soll ja immer schwer was los sein, da muss ich hin - freu ich mich schon drauf. Dann ist zum zweiten Mal Sylvester.
Gefangene werden nicht gemacht und dann ist aber Feuerwerk den ganzen Tag in den ethnischen Brennpunkten der australischen Metropolen, in denen der Chinese zuhause ist.
Kann man ja auch verstehen. Erst mal besaufen sie sich nicht so fuerchterlich wie der Europäer - die mögen ja weder Alkohol noch Käse - und dann haben sie ihr Feuerwerk ja auch viel besser unter Kontrolle. Das wird denen ja quasi in die Wiege gelegt, die nehmen das ja praktisch mit der Muttermilch auf, also nicht das Feuerwerk, aber den verantwortungsvollen Umgang mit den Knallern und Raketen. Und dann haben sie ja auch noch andere Sachen, die sie unheimlich gern machen. So Sachen, wie mit dem Papierdrachen durch die Fussgängerzonen rennen und dabei einen heiden Radau zu machen oder den ganzen Tag Teller jonglieren. In Box Hill soll ja immer schwer was los sein, da muss ich hin - freu ich mich schon drauf. Dann ist zum zweiten Mal Sylvester.
Ich war dieses Jahr Sylvester auf dem Southgate Boulevard in der Innenstadt und habe mir von dort das Feuerwerk angesehen. Toll war’s. Ich habe mir sagen lassen, dass exakt das gleiche Feuerwerk von vier verschiedenen Punkten in Melbourne simultan abgeschossen wurde. Da konnte man praktisch irgendwo in der Stadt sein und dann hat man genau dasselbe gesehen, wie ich z.B. am Southgate Boulevard. Channel Seven hat das ja ausgestrahlt. Hier ist ein Link.
So und nun hab ich erst mal genug erzählt. jetzt muss ich fuer Richard und mich erst mal Abendessen machen – gibt Putengeschnetzeltes mit Spaghetti. Hab ich für uns bisher noch nicht gemacht. Wenn er auf die Idee kommt, die Spaghetti zu zerschneiden, dann nehm‘ ich ihm den Teller weg und jag' sein Essen durch’s Klo. Da geht's ums Prinzip und da lass ich nicht mit mir reden. Ich sauf meinen Kaffee ja auch nicht aus der Kanne.
So. Lieben Gruss und alles Gute für 2011.
Onkel Paule.


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